Fischarten Masurische Seenplatte


Die Masurische Seenplatte bietet viele Fischarten, die geangelt werden können!

Hecht
Zum Hecht ist zu sagen: Ein sehr großer Raubfisch mit einem großen Maul, welches mit scharfen Zähnen besetzt ist. Normalerweise erreicht ein Hecht eine Größe von 0,50 bis 1,00 Meter. Es wurden aber auch schon Exemplare gefangen, die eine Länge von 1,50 Meter aufwiesen. Interessant auch, dass ein Hecht durchaus ein Alter von 20 Jahren, im Extremfall sogar 30 Jahren erreichen kann.
Der Hecht erbeutet alles, was im und am Gewässer verfügbar ist. Neben Fischen (auch Artgenossen!) können dies auch Frösche, Molche, junge Enten oder kleine Säugetiere sein!

Barsch
Barsche gibt es in vielen Arten und Größen. Beispielsweise ist der Zander auch ein Barsch. Barsche ernähren sich in der Regel von kleinen Wassertieren wie Krebse, Insekten oder Würmern. Barsche bedienen sich aber auch an Laich.

Eine Ausnahme bildet hier der Zander. Dies ist ein echter Raubfisch, der durchaus die Größe eines Hechtes erreichen kann.

Brasse
Masuren Ostpreussen Infobild Die Brasse gehört zur Familie der Karpfen. Im Regelfall erreicht Sie eine Länge von bis zu 0,50 Meter. Brassen verfügen über ein Maul, welches vorstülpbar ist. Sie suchen damit im schlammigen Boden nach Larven, Schnecken, Würmeln oder Muschel. Brassen nehmen aber auch pflanzliche Kost zu sich.
Raubfische, wie Zander oder Hecht, sind natürliche Feinde der Brassen.

Schleie
Auch die Schleie ist ein Karpfen, gilt aber als wesentlich schmackhafter als der gemeine Karpfen. Schleien gibt es auch in kleineren Gewässern (bis hin zu Tümpeln), da sie auch kurzfristigen Sauerstoffmangel überleben.
Schleien erreichen eine Größe von 20 bis 45 Zentimeter.
Natürliche Feinde der Schleien sind ebenfalls Raubfische wie Zander oder Hecht! Aber auch aus der Luft lauert durch Reiher, Kormoran, Storch oder Seeadler Gefahr!

Ukelei
Die Ukelei ist ein Fisch von etwa 10 bis 15 Zentimeter Größe, der für Angler jedoch nicht so attraktiv ist. Sie lebt von Plankton und Insekten. Ihre natürlichen Feinde sind Raubfische wie Hecht oder Zander. Aber auch aus der Luft lauert durch Reiher, Kormoran, Storch oder Seeadler Gefahr!
Die Ukelei hat viele, kleine Gräten und deswegen als Speisefisch nicht so beliebt.

Masuren Ostpreussen Infobild große Maräne (Felchen)
Die große Maräne gehört zu der Familie der Lachse. Sie ernährt sich von Plankton, aber auch von größeren Beutetiere. Aber auch sie muss sich, in den Masurischen Seen, vor Jägern im Wasser und aus der Luft in acht nehmen.

Rotfeder
Die Rotfeder bevorzugt pflanzenreiche Gewässer mit schlammigen Böden. Sie hat sehr viele Gräten und ist deswegen als Speisefisch nicht gefragt. Die Rotfeder ist ein Schwarmfisch.

Rotauge
Das Rotauge gehört zur Familie der Karpfen. Rotaugen erreichen eine Größe von 20 bis 50 Zentimetern. Sie sind Schwarmfische. Rotaugen sind bei Anglern beliebt und können auch als Köderfisch (für Hecht, Zander oder Wels) dienen.

Aal
Der Aal ähnelt einer Schlange! Erstaunlich: Die Weibchen werden deutlich größer als die Männchen. Ein ausgewachsenes Weibchen kann durchaus eine Länge von mehr als einem Meter erreichen!
Der Aal ist ein Raubfisch, der Insekten, Würmer, Schnecken, aber auch kleinere Fisch jagt. Seine Jagdausflüge findet vorwiegend in der Nacht statt!
Der Aal ist ein beliebter Speisefisch. Sein Fleisch ist extrem fetthaltig!

Quappe
Die Quappe gehört zu den Dorschen und ist ein Raubfisch. Auf dem Speiseplan stehen ähnliche Beutetiere wie die des Aales. Die Quappe kann die Größe eines Hechtes erreichen, ist aber im Regelfall etwas kleiner. Sie liebt sandige Böden, in denen sie sich gerne aufhält. Die Quappe wird als hervorragender Speisefisch beschrieben und wurde bereits in der Antike sehr geschätzt!

Zander
Der Zander ist ein großer Raubfisch, dessen Maul mit scharfen Zähnen bewehrt ist. Der Zander kann durchaus eine Größe von leicht über einem Meter erreichen. Der Zander liebt trübe Gewässer. Dort geht er der Konkurrenz zum Hecht aus dem Wege.

Wels
Der Wels ist der größte Süsswasserfisch Europas und wird mancher Orts als das Monster im Badesee bezeichnet. Übrigens: Nicht ganz unberechtigt, da Exemplare eine Größe bis zu drei Metern erreichen können.
Der Wels frißt alles, was in sein Maul oder in ihn selber hinein paßt! Der Wels ist Nacht aktiv und hält sich bevorzugt am Boden von Gewässern auf. Er kann als Fressfeind aller im und auf dem Wasser lebenden Arten angesehen werden. Lediglich große Raubfische, wie ausgewachsene Hechte oder Zander dürften Ruhe vor diesem Räuber haben!

Karpfen
Der Karpfen ist ein sehr verbreiteter und auch beliebter Speisefisch. Er liebt vor allem den Grund von Gewässern. Dort wühlt er den Boden auf und fängt Larven, Würmer, Schnecken und ähnliches Getier.

Die Masurische Seenplatte ist mithin ein Paradies für Angler, da sie vielfältige Arten von Fischen anbietet. Hierbei spielt auch eine Rolle, dass viele Gewässer mit unterschiedlicher Struktur gegeben sind (klar, trübe, großer See, kleiner See, Tümpel, etc.). Insoweit sollte einem Angelvergnügen nichts im Wege stehen. Im übrigen hat Eisangeln in Masuren eine lange Tradition und ist vielleicht eine ganz neue Erfahrung für einen Angler!

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