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Ostpreussen im Krieg
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Wissenswertes zu Ostpreussen und Masuren

Masuren ist eine Region des ehemaligen Ostpreussens und beheimatet, je nach Zählart, 2.700 bis 4.000 Seen. Diese Wasserlandschaft entstand zum Ende der letzten Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren. Das Eis schmolz ab und in den Senken und Niederungen blieb Wasser stehen. So entstanden zahlreiche Seen und Verbindungsläufe zwischen den Gewässern. Der Mensch erweiterte dies noch durch eigene Kanalbauten, sodass sich eine gigantische und natürlich reizvolle Landschaft ergab, die vor allem durch die zahlreichen Gewässer charakteristisch geprägt ist.

Im 13.Jahrhundert wurde das Gebiet vom Deutschen Orden erobert und besiedelt. Dies erklärt auch das frühere Vorhandensein von Rittergütern im Ostpreussen vor dem 2.Weltkrieg. Von 1871 bis 1945 war Ostpreussen der östlichste Landesteil von Deutschland und beheimatete in etwa 2,6 Millionen Menschen. Ostpreussen galt als Kornkammer des Reiches, da es vor allem landwirtschaftlich genutzt wurde. Grösster Ort und gleichzeitig Hauptstadt der Provinz Ostpreussen war Königsberg.

Die Region Masuren liegt im Bereich der Städte Lyck, Johannisburg, Sensburg, Rastenburg, Angerburg, Treuburgf, Lötzen und Nikolaiken. Der grösste See der masurischen Seenplatte ist der Spirdingsee mit einer Grösse von cirka 114 Quadratkilometern (22,1 km lang und 13,4 km breit). Erwähnt sei auch der Mauersee, der mit 104 Quadratkilometern nur unwesentlich kleiner ist.

Masuren ist insbesondere für Wassersportler und Angler interessant. Die einzigartige Wasserlandschaft lädt zum Paddeln, Surfen, Segeln oder Angeln ein. Selbst mit einem grossen Boot oder einer Yacht braucht es sehr lange, bis die zahlreichen Seen und Wasserläufe erkundet worden sind (wenn dies aufgrund der Vielzahl überhaupt möglich ist).

Ostpreussen fiel nach dem 2.Weltkrieg an Polen und grosse Teile der deutschen Bevölkerung wurde gen Westen vertrieben. Anfang 1945 flohen viele Ostpreussen vor den nahenden russischen Truppen und liessen hierbei ihr Leben. Ostpreussen war die Provinz Deutschlands mit den verhältnismässig meisten zivilen Opfern des 2.Weltkrieges. Was den materiellen Verlust dieses Krieges angeht, so ist Ostpreussen eine der östlichen Regionen des ehemaligen Deutschlands, die letzten Endes den Krieg mit ihren Verlusten an Hab und Gut bezahlt hat. Im Einigungsvertrag von 1990 hat Deutschland die Ostgrenze Polens anerkannt. Damit scheint Ostpreussen für die Vertriebenen des 2.Weltkrieges unwiederbringlich verloren.

Fazit: Ostpreussen bzw. Masuren ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Eine Region mit einer bewegten und oftmals leidvollen Geschichte. Aber auch eine Region mit einer herrlichen Landschaft, die den Besucher in seinen Bann schlägt. Das auf dieser Seite befindliche Bildmaterial vermittelt einen Eindruck dieser einzigartigen Region.













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